
© Marcel Nguyen
Die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Regierung hat am Donnerstag um 22:00 Uhr die Wetterlage auf dem Archipel neu bewertet. Die Alarmstufe wegen starker Winde wurde auf Vorwarnstufe (Prealerta) herabgestuft, da nur noch leichter bis mäßiger Westwind mit örtlich kräftigen Böen erwartet wird.
Zugleich wurde die Vorwarnung vor weiteren Regenfällen aufgehoben.
⚠️ Die Warnstufe für Küstenphänomene bleibt bestehen, da weiterhin mit starker Brandung rund um die Kanarischen Inseln zu rechnen ist. Dies teilte die Abteilung für Raumplanung und Wasser mit.
Fast 300 gemeldete Zwischenfälle auf den Kanaren
Das Notfall- und Sicherheitszentrum 112 (CECOES) registrierte im Zusammenhang mit dem Sturm „Nuria“ bis Donnerstagabend insgesamt 290 Einsätze:
▪️ 149 in der Provinz Las Palmas
▪️ 141 in der Provinz Santa Cruz de Tenerife

© Michael Nguyen
🌬️ Lage auf La Palma
Auch auf La Palma kam es im Laufe des Donnerstags zu zahlreichen wetterbedingten Zwischenfällen:
▪️ 11 registrierte Einsätze wegen umgestürzter Bäume, herabgefallener Telefonleitungen, Erdrutschen auf Straßen und Stromausfällen
▪️ 58 Haushalte in der Gemeinde Villa de Mazo waren zeitweise ohne Strom
▪️ Alle 14 Gemeinden der Insel meldeten Zwischenfälle
▪️ Am Nachmittag ging die Zahl der Vorfälle deutlich zurück
Spitzenwerte der Windgeschwindigkeiten auf La Palma:
▪️ 111 km/h in Santa Cruz de La Palma
▪️ 94 km/h am Flughafen
▪️ 90 km/h am Roque de Los Muchachos und in Fuencaliente
Empfehlungen der kanarischen Regierung
Die Bevölkerung wird weiterhin dazu aufgerufen, die offiziellen Hinweise zum Selbstschutz zu beachten.
Alle für Freitag und das Wochenende geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten sollten auf ihre Sicherheit überprüft werden – insbesondere im Hinblick auf temporäre Aufbauten, Bühnen und windanfällige Strukturen, da örtlich noch mit kräftigen Böen zu rechnen ist.
Weitere Informationen in der offiziellen Mitteilung der kanarischen Regierung vom 3. April 2025.
Von La Palma 24